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Depotübertragung Trade Republic

Depot übertragen zu Trade Republic und 2% Tagesgeld-Zins sichern

Depot übertragen zu Trade Republic und 2% Tagesgeld-Zins sichern Das Geschäftsmodell der Neobroker hat sich inzwischen ausgezahlt. Millionen von Nutzern ist durch kostengünstige Depotkonditionen der Zugang zum Aktienhandel mit benutzerfreundlichen digitalen Lösungen erleichtert worden. Seitdem die EZB die Zinsen wieder angehoben und dadurch die Zinswende eingeleitet hat, locken Banken und Neobroker mit höheren Festgeld- oder Tagesgeldzinsen. Auch Trade Republic bietet seit Januar 2023 2% Zinsen auf nicht investiertes Guthaben an und hat somit ein Bietergefecht mit der Konkurrenz eröffnet. Falls du mit dem Gedanken spielst dein Depot zu Trade Republic zu übertragen, um von diesem Angebot profitieren zu können, dann findest du wichtige Infos in diesem Beitrag. Die wichtigsten Infos zum Angebot von Trade Republic Wie bei jedem neuen verlockenden Angebot einer Bank ist es wichtig Produktdetails zu können. Nur so können Vergleiche mit anderen Produkten gemacht und Entscheidungen dafür oder dagegen getroffen werden. Die wichtigsten Eckdaten zu den Konditionen von Trade Republic sind hier zusammengefasst: Trade Republic zahlt 2% Zinsen auf nicht investiertes Geld auf dem Verrechnungskonto Es fallen keine Kosten für die Nutzung des Angebots an Der neue Zinssatz ist unbefristet gültig Der neue Zinssatz gilt für Bestandskunden und Neukunden Zinsens werden monatlich ausgeschüttet und dem Verrechnungskonto gutschrieben Ein- und Auszahlung ist jederzeit möglich Das Angebot gilt bis zu einem maximalen Guthaben von 50.000 Euro Dein Guthaben ist bis 100.000 Euro abgesichert Warum Trade Republic und nicht Scalable Capital? Sowohl Trade Republic als auch Scalable Capital sind Depotanbieter mit Vor- und Nachteilen. Jeder Nutzer wählt das Depot nach seinen eigenen Bedürfnissen.  Betrachtet man gezielt die neuesten Angebote zu Tagesgeldzinsen für Guthaben auf dem Verrechnungskonto, eignet sich ein Depot bei Trade Republic besonders für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont. Diese Zielgruppe investiert bevorzugt nach dem Buy & Hold-Prinzip, vermeidet häufiges Handeln von Wertpapieren und ist dadurch auch nicht auf Flatrateangebote für Viel-Trader angewiesen sind.  Zwar überbietet Scalable Capital mit einem Zinssatz von 2,3% p.a. das Angebot von Trade Republic mit 2% p.a., setzt aber auch den Abschluss eines Prime+ Brokerpakets mit einer monatlichen Gebühr von 4,99 Euro voraus. Mit Trade Republic kann man von den 2% p.a. Zinsen profitieren, völlig unabhängig von einem Flaterate-Paket. Die monatliche Ausschüttung der Zinsen mag für den ein oder anderen gerade wegen des Zinseszinseffekts verlockend sein. Bei Scalable Capital findet die Ausschüttung aktuell nur vierteljährlich statt.  Überprüfe in jedem Fall die Angebote beider Depotanbieter genau, ehe du deine Entscheidung für einen Depotwechsel triffst. Was du beim Depotübertrag beachten musst Grundsätzlich gibt es bei Trade Republic zwei Möglichkeiten beim Depotübertrag: Übertragung des gesamten Depot Übertragung einzelner ausgewählter Positionen Hast du dich dazu entschieden dein Depot von deinem jetzigen Depotanbieter zu Trade Repulic zu übertragen gibt es einige wichtige Punkte, die vor dem Übertrag zu beachten sind. 1. Überprüfe ob alle deine Wertpapiere beim Depotanbieter handelbar sind Da du bei einem Depotwechsel jedes deiner Wertpapiere zum neuen Depot übertragen und dort weiter verwahren und kaufen bzw. verkaufen möchtest, solltest du im Vorfeld prüfen, ob dort auch alle Wertpapiere handelbar sind. Du gehst dafür bei Trade Republic in die Suchmaske und prüfst die Verfügbarkeit durch die Eingabe des Namens oder der WKN des Wertpapiers. Landest du einen Treffer, kannst du sicher sein, dass alle Wertpapiere übertragen werden können. Trade Republic – Suchmaske – Webversion Trade Repulic – Suchmaske – Smartphone App 2. Kosten Beim Depotübertrag wird von Trade Republic keine extra Gebühr erhoben und ist somit grundsätzlich kostenfrei. Nur bei der Übertragung von Positionen aus dem Ausland können geringfügige Gebühren anfallen.  3. Übertragungsdauer Die Dauer des Übertrags zu einem Fremddepot ist abhängig von der Bearbeitungszeit beider betroffener Banken. Trade Repulic gibt eine durchschnittliche Übertragungsdauer von ca. 3 Wochen an – es kann sich auch um ein paar Tage mehr oder weniger handeln. Das liegt unter anderem daran, dass es keine Standardverfahren bei deutschen Banken gibt. Zum einen ist die Zustellung per Post zeitaufwändig und zum anderen arbeiten die meisten Banken mit unterschiedlichen Systemen. Teilweise werden Anträge für Depotübertragungen noch manuell durchgeführt. Achtung: Während des Übertrags wirst du die betroffenen Wertpapiere nicht handeln können. Du wirst per E-Mail informiert, sobald der Prozess der Übertragung abgeschlossen ist. 4. Übertragung von Bruchstücken Zu Bruchstücken im Depot kommt es durch den Handel von ETFs oder Aktien über Sparpläne. Du hast damit Bruchteile eines ganzen Wertpapiers oder eines ETFs, die du bei einem Depotübertrag nicht auf dein neues Depot zu Trade Republic transferieren kannst. Du hast die Möglichkeit diese Bruchteile zu verkaufen oder alternativ das Depot zu behalten und diese anteiligen Wertpapiere bei der Depotbank weiterhin zu verwahren. 5. Übertragung von Verlusttöpfen Beim Verkauf von Aktien, Fonds oder ETFs können Verluste entstehen, die bei deiner Depotbank in sogenannten Verlusttöpfen gesammelt werden. Es wird dabei unterschieden in Verlusttöpfe aus Aktienverkäufen und Verlusttöpfe für Sonstiges, zu der Verluste aus Wertpapierhandel mit ETFs, Dividendenzahlungen und Stückzinsen aus Anleihen gehören. Zusätzlich zu den beiden genannten Arten von Verlusttöpfen gibt es auch noch den Quellensteuertopf, der spezielle dazu dient, die Steuer auf ausländische Kapitalanlagen zu berechnen. Die gesammelte Quellensteuer kann auf die Abgeltungssteuer angerechnet werden. Beim Depotübertrag kannst du deine Verlusttöpfe ganz einfach übertragen, indem du das entsprechende Feld auf dem Formular ankreuzt. Bei Trade Republic ist der Übertrag der einzelnen Verlusttöpfe womöglich bereits vorausgefüllt. Sofern du den Übertrag nicht wünscht, kannst du diesen einfach durchstreichen. Achtung: Ist eines deiner Wertpapiere bei Trade Republic nicht handelbar, wird der Einzelwert beim Gesamtübertrag der Verlusttöpfe abgelehnt. 6. Eigentümerwechsel und Freistellungsauftrag Beachte, dass ein Gläubigerwechsel bei Trade Republic im Rahmen eines Depotübertrages nicht möglich ist. Du musst also zum einen Eigentümer deiner aktuellen Depotbank als auch Eigentümer des Trade Republic Depots sein. Das Depot muss also auf deinen Namen lauten und deine Identität durch das Video-Identverfahren bei der Depoteröffnung mit deinen Personalien authentifiziert worden sein.  In diesem Fall ist bei der Depotübertragung auch keine gesonderte Meldung beim Finanzamt notwendig. Sofern du bei deinem Broker bzw. deiner Depotbank einen Freistellungsauftrag eingerichtet hast, wird dieser bei einer Depotübertragung automatisch zum Ende des Kalenderjahres gelöscht. Es ist also sinnvoll, den Freistellungsauftrag bei Trade Republic erst zu Beginn des Kalenderjahres einzurichten. So funktioniert der Depotübertrag

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Jahressteuerbescheinigung

Jahressteuerbescheinigung bei Scalable Capital – die wichtigsten Infos

Jahressteuerbescheinigung bei Scalable Capital – die wichtigsten Infos Als Privatanleger und Besitzer eines Wertpapierdepots hast du jedes Jahr am Jahresanfang die Pflichtaufgabe, dich um die steuerlichen Themen rund um deine Kapitalanlage zu kümmern. Denn Kapitalerträge sind steuerpflichtig und müssen in bestimmten Fällen in der Steuererklärung angegeben werden. Welche Dokumente du für deine Steuererklärung benötigst, welche Termine wichtig sind und welche Steuern anfallen, erfährst du hier. Wozu du eine Jahressteuerbescheinigung brauchst Eine Jahressteuerbescheinigung erhält grundsätzlich jede Privatperson, die im Besitz eines Kontos/Depots ist und im vergangenen Jahr Kapitalerträge z.B. aus Dividendenausschüttungen erzielt hat.  Trifft das bei dir zu, dann musst du deine steuerpflichtigen Kapitalerträge in deiner Einkommensteuererklärung angegeben und benötigst einen entsprechenden Nachweis für das Finanzamt. Dafür bekommst du von deiner Bank oder deinem Depotanbieter eine Jahressteuerbescheinigung.  Alle Erträge sind in der Bescheinigung als einzelne Position aufgeführt und helfen dir beim Ausfüllen deiner Steuererklärung. Die gute Nachricht: Seit der Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 führen Finanzdienstleister und Kreditinstitute Steuern aus Kapitalerträgen automatisch an das Finanzamt ab.  Auch bei Scalable Capital hast du als Depotinhaber diesen Vorteil. Dennoch bietet dir die Jahressteuerbescheinigung eine gute Übersicht über deine erzielten Kapitalerträge. Es schadet nicht dir einmal im Jahr einen Überblick zu verschaffen, welche Steuern in welcher Höhe du dieses Jahr entrichten musstest. Als Langfrist-Investor bekommst du dadurch auch ein besseres Gefühl und mehr Sicherheit beim Thema Steuern. Somit benötigst du die Jahressteuerbescheinigung z.B. wenn du zu viel gezahlte Abgeltungssteuer zurückerhalten möchtest. Das kann passieren, wenn du deinen Freistellungsantrag vergessen oder zu niedrig beantragt hast. In Kürze – Was steht in der Jahressteuerbescheinigung? Persönliche Informationen (Name, Anschrift, Steuernummer, etc.) Höhe der Kapitalerträge Zeitraum, in dem die Erträge erzielt wurden Gewinne aus Kapitalanlagen Eingetragener Sparerpauschbetrag Abgeführte Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer Wann du deine Jahressteuerbescheinigung erhälst Auch wenn einige Banken noch ein Entgelt erheben für die Ausstellung bzw. Zustellung einer solchen Bescheinigung bietet Scalable Capital diesen Service kostenlos an.  Die Dokumente werden dir jedes Jahr bis spätestens zum 12. April automatisiert und in digitaler Form in deinem Depot hinterlegt. Wo findest du deine Jahressteuerbescheinigung bei Scalable Capital Bei Scalable Capital gibt es zwei komfortable und einfach strukturierte Benutzeroberflächen für Depotbesitzer. Die übersichtliche Variante der Webversion und die praktische Taschenversion als App. In beiden Fällen gelangst du einfach und schnell zu dem Bereich, in dem deine Jahressteuerbescheinigung hinterlegt ist. In der Webversion Über den Desktop-Login kommst du automatisch auf die Homepage. Von hieraus kommst du in alle wichtigen Bereiche wie z.B. zu deinem Depot, deinen Profileinstellungen und auch zu deiner Mailbox. In der Mailbox wird nicht nur deine Jahressteuerbescheinigung abgelegt, sondern auch andere Dokumente wie Wertpapierabrechnungen, monatliche Kontoauszüge oder weitere steuerliche Hinweise. In der App Nicht weniger einfach kommst du an deine Jahressteuerbescheinigung über die App.  Die Menüpunkte sind identisch aufgebaut und auf deinem Smartphone lediglich anders angeordnet. Folge auch hier, nach dem du dich eingeloggt hast, dem Profil-Icon rechts unten auf deinem Smartphone. Der oberste Menüpunkt ist deine Mailbox, in der dieselben Dokumente einsehbar sind wie in der Desktopversion. Im Detail – Diese Informationen findest du auf der Bescheinigung Je nachdem wie umfangreich deine Kapitalanlage und deine damit erzielten Kapitalerträge sind, desto mehr Informationen findest du auf deiner Steuerbescheinigung. Die wichtigsten Informationen, die in der Regel bei jedem Anleger zu finden sind werden hier zusammengefasst: Kapitalerträge Als Anleger lässt du dein Geld für dich arbeiten und erzielst dadurch Gewinne bzw. sogenannte Kapitalerträge. Darunter fallen Gewinne aus Zinseinnahmen, Dividenden oder aus Verkäufen von Aktien, ETFs, Fonds oder Anleihen.  Sämtliche Kapitalerträge, die du innerhalb eines Jahres erzielt hast, werden in deiner Jahressteuerbescheinigung aufgelistet. Befinden sich verschiedene Anlageprodukte in deinem Depot, kannst du die Gewinne und die dafür abgeführten Steuern für jedes einzelne Wertpapier nachvollziehen. Kapitalertragssteuer Für deine Kapitalerträge führt deine Depotbank automatisch eine sogenannte Abgeltungssteuer ab. Der Steuersatz beträgt pauschal 25% und wird seit 2009 für im Inland erzielte Gewinne abgeführt. Hinzu kommen noch 5,5 % Solidaritätszuschlag sowie die Kirchensteuer (nur relevant bei kirchensteuerpflichtigen Anlegern). Insgesamt kommt man auf einen Steuersatz von ca. 26,28 %. Bist du also zum Beispiel im Besitz von ausschüttenden ETFs, fällt die Abgeltungssteuer wie auch bei Aktien einmal im Jahr oder auch quartalsweise an. Die Steuer wird von Scalable Capital berechnet und automatisch abgezogen bzw. an das Finanzamt abgeführt. Sparer-Pauschbetrag Bis einschließlich 2022 sind Kapitalerträge bis zu einem Betrag von 801 Euro für Sparer steuerfrei. Dieser Sparerpauschbetrag steht jedem Anleger in Deutschland zu und kann durch einen Freistellungsauftrag in Anspruch genommen werden. Für Ehepaare liegt der Sparerpauschbetrag bei 1.602 Euro. Alles an Kapitaleinkünften unter diesem Betrag sind von der Steuer befreit und unterliegen nicht dem Abzug durch die Abgeltungssteuer. Ab 2023 wird der Freibetrag erhöht und liegt dann bei 1.000 Euro für Singles und 2.000 Euro für Ehepaare. Bei Scalable Capital kannst du deinen Freistellungsauftrag direkt über die Webversion oder die App beantragen. Der Antrag verlängert sich automatisch jedes Jahr.  Weitere Steuern und Pauschalen Bist du im Besitz von Investmentfonds oder ETFs wirst du auf deiner Jahressteuerbescheinigung den Begriff Vorabpauschale finden. Seit der Neuerung durch die Reform des Investmentsteuergesetzes fällt dieser Steuerbetrag seit 2019 an und wird in der Regel bei thesaurierenden Fonds einmal jährlich einbehalten. Die Höhe der Steuer bezieht sich immer auf das Vorjahr und wird automatisch von deinem Verrechnungskonto abgebucht. Wichtig zu wissen: Bei ausschüttenden ETFs fällt keine Vorabpauschale an, da hier die Abgeltungssteuer automatisch erhoben wird. Eine weitere Art von Steuer ist die Quellensteuer. Bist um im Besitz von ausländischen Aktien und Wertpapieren musst du für Erträge aus Gewinnen und Dividenden diese Steuer entrichten. Wichtig zu wissen: Die Quellensteuer lässt sich auf die Abgeltungssteuer anrechnen. Die genaue Höhe der erhobenen Steuer findest du in der Jahressteuersteuerbescheinigung. Tipp: Zuviel gezahlte Kapitalertragssteuer zurückholen Der Grund, warum es sich lohnt die Jahressteuerbescheinigung genauer zu prüfen ist möglicherweise zu viel bezahlte Steuer rechtzeitig zu erkennen. Über die sogenannte Anlage KAP kannst du dir über deine Steuerklärung das zu viel gezahlte Geld wieder zurückholen.  Häufig ist das der Fall, wenn der Freistellungsauftrag nicht rechtzeitig beantragt wurde oder wenn das Jahreseinkommen unter 16.000 Euro (bei Ehepaaren 32.000 Euro) liegt. Dann wird an Stelle der pauschalen 25% Abgeltungssteuer ein

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